Alles in Ordnung? Grün gefärbte Zahlen zeigen, dass die jeweiligen Toleranzen eingehalten wurden - die Farbe Rot kennzeichnet dagegen Parameter die ausserhalb zulässsiger Grenzen liegen.

Der vielzitierte Farbabstand „Delta E“ (∆E) allein sagt nicht viel. Deshalb finden Sie in der Gegenüberstellung der Soll- und Istwerte weitere aussagekräftige Parameter für die Beurteilung Ihrer Drucke und Proofs: Ob grüner oder roter, gelber oder blauer - farbig unterlegte Zahlen zeigen, für welche Farbabweichungen die Werte a* und b* stehen.

Für die Überprüfung des Auflagendrucks ist in der Neuauflage der internationalen Norm ISO 12647-2:2004 eine Obergrenze für die Bunttondifferenz ∆H zwischen einem beliebigen Bogen der Auflage und dem Gutbogen festgelegt. MetaPrintCheck ermöglicht diese Kontrolle der Bunttondifferenz ∆H - einfach die Messwerte des Gutbogens als Referenz laden.

Ob heller oder dunkler (∆L), schmutziger oder bunter (∆C) - die Angaben in MetaPrintCheck vermitteln einen Eindruck in welcher Richtung die gemessenen Farben von den Normwerten abweichen. Gut geeignet zur Beurteilung von Farbstichen in grauen Farben ist der Bunttonwinkel (∆h).

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Das Diagramm zeigt die Soll- und Ist-Farborte der Eckfarben CMY und Rot, Grün, Blau.

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Die Farbfläche über der Tabelle signalisiert, ob alle Toleranzen der Norm eingehalten (Grün), oder wie hier überschritten wurden (Rot). Die betreffenden Werte (hier die Farabweichungen von Cyan, Magenta und Gelb) sind ebenfalls rot markiert.

Einzelabweichungen für Helligkeit (∆L*), Buntheit(∆a/b*), Sättigung (∆C*), Buntton (∆H*) und Bunttonwinkel (∆h*) zeigen, in welcher Richtung die Farben abweichen.

Die Bunttondifferenz ∆H* ist vor allem bei der Beurteilung einzelner Bogen des Auflagen-drucks im Vergleich zum OK-Bogen wichtig.

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