Entscheidend für den Gesamteindruck von Drucken ist der Verlauf der Tonwertzunahmekurven. Aus diesem Grund steht die Auswertung differenzierter Tonwertkeile im Mittelpunkt von MetaPrintCheck.

Abweichungsdiagramme für die einzelnen Druckfarben erlauben die gezielte Anpassung bei der digitalen Platten- und Filmbelichtung. Die Darstellung der Tonwertzunahme- kurven von Cyan, Magenta und Gelb gibt Aufschluss über die Graubalance des Drucks.

Stark voneinander abweichende Kurvenverläufe der Buntfarben Cyan, Magenta und Gelb verursachen einen Farbstich. Folglich darf der Unterschied (Spreizung) zwischen der Farbe mit dem höchsten und der mit dem niedrigsten Tonwert nicht größer sein als der hierfür geltende Maximalwert.

Zu hohe oder niedrige Tonwertzunahmen lassen Bilder zu dunkel oder hell erscheinen. Besonders nachteilig wirken sich Dellen und Buckel in den Kurven aus - insbesondere wenn sie an verschiedenen Stellen in den Buntfarben auftreten.

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Die Tonwertzunahmekurven von Schwarz und Sonderfarben sind in einem Diagramm zusammengefasst.

Die Toleranz für die Ober- und Untergrenze (gepunktete Linien) der Tonwertzunahme kann individuell gewählt werden.

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Der Verlauf der Tonwertzunahmekurven von Cyan, Magenta und Gelb hat den größten Einfluss auf das Farbergebnis.

MetaPrintCheck zeigt je nach Druckbedingung die passende Sollkurve.

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Abweichungsdiagramme für die einzelnen Druckfarben erlauben die gezielte Anpassung bei der digitalen Platten- und Filmbelichtung.

Die graue Linie zeigt die Tonwertzunahme der Sonderfarbe.